

Man weiß es nicht. 5 subjektive Eindrücke, die mir von der OMR bleiben
1. Winner vs. Looser: AI Verlierer oder Gewinner auf dem Arbeitsmarkt sind unklar. Philipp Westermeyer sieht den Computer Scientist als Verlierer, laut Philipp Klöckner wurden seit dem Claude Code Release wieder mehr Software Ingenieure gesucht, und Anwalt-Hires (die allgemein als KI-Looser gesehen wurden) haben ein alltime-high.
2. Reallive vs. OMR: Dem Bo geht’s wohl wie vielen, mit AI, Daten, Politik, Weltlage. Er hat an beiden Tagen morgens als erstes die gleiche Rede gehalten, um allen folgendes einzuhämmern: Vergesst die Menschlichkeit nicht 🙋♂️!
3. Economic realities vs. economic psychology: Scott Galloway beschreibt, wie AI & Datencenter nur als klassische Bubble bezeichnet werden können. Aber keiner sonst - eher alle so: Weiter, immer weiter 🚀!
4. Rest der Welt vs. Bubble: Laut Philipp Klöckner haben 99% der Menschheit bisher noch nicht einmal für KI bezahlt. Der Rest war auf der OMR 🤡. Alle, die ich getroffen habe, bauen Dinge.
5. B2B vs. B2C: zeitweise war die OMR - trotz ihrer B2C Wurzeln - mehr im B2B Geschäft. Warum? Wegen OMR Reviews, denn das ist ja pures B2B Play. Und das hat krass abgenommen. Viele klassische SaaS, die eine zeitlang auf der OMR vertreten waren, haben sich dieses Jahr das Geld gespart - oder hatten es schlichtweg nicht, mit Stand auf die OMR zu kommen.
Was bleibt? Irgendwie ein ratloses Gefühl, gute Gespräche, schlechte Masterclass (zu AI von selbst ernannten Experten, bin nach 10 Min gegangen), super Organisation aber ne saftige Catering Rechnung.Und das Gefühl, zu dem einen Prozent zu gehören, die für KI bezahlen und Dinge bauen. Und das sehe ich positiv. Schöne Feiertage!